Das Wetter im Lande bleibt schön. Keine Gedanken mehr an den regnerischen Sommer im letzten Jahr. Die Sonne steht uns treu zur Seite und lässt uns das Leben in Wonne erleben. Wer es richtig macht, geht an den See, ins Schwimmbad, stellt die Füße ins Eiswasser und nutzt abends die warmen Temperaturen, um auf dem Balkon oder der Terrasse das Abendessen genießen. Und wer es noch richtiger macht, der schlemmt nicht nur an der frischen Luft, sondern bereitet sein Essen auch draußen zu. Und was könnte da näher liegen, als den Grill anzuschmeißen? Aber wenn Grillen, dann richtig!

 

Draußen kochen – draußen essen

Ob es nun das Archaische ist oder die Einfachheit, die Freiheit oder die Flucht aus dem Alltag. Ob es die frische Luft ist oder geschmackliche Gründe hat: Die Menschen lieben das Grillen. Immerhin geben 96% der Deutschen an, im Sommer gerne zu grillen. Zu den wichtigsten Begründungen zählt dabei, dass man es draußen machen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob man lieber Fisch mag oder das dicke Steak, kleine Würstchen oder lieber Gemüse-Spieße. Wenn der Grill läuft und einem die Sommerbrise um die Nase weht, sind die Sorgen weit weg. Damit man seine Sorgenfreiheit noch mehr genießen kann und das kulinarische Outdoor-Erlebnis ein Erfolg wird, sollte man beim Grillen allerdings einige Dinge beachten.

 

Richtig Grillen mit diesen Tipps

Ein gelungenes Grill-Erlebnis fängt schon beim Anzünden des Grills an. Dafür verzichtet man am besten auf Spiritus und verwendet lieber einen Anzündkamin. Damit heizt die Kohle nicht nur gleichmäßiger, sondern auch viel schneller an und die Wartezeit auf das saftige Steak verringert sich. Ist die Glut bereit, sollte man den Grillrost vor Auflegen des Grillguts mit Rapsöl einfetten. So verhindert man ein Anheften des Grillgutes und der Rost ist hinterher leichter zu reinigen.

richtig Grillen

 

Seltener wenden und selbst marinieren

Wer Würstchen grillt, darf getrost die Losung „oft Wenden!“  ignorieren. Diese wurde mittlerweile als Mythos entlarvt. Zwei bis drei Mal wenden ist ausreichend für die Wurst und spart auch Arbeit. Die überschüssige Energie kann der engagierte Griller dann am besten in die eigene Marinade stecken. Fertig mariniertes Fleisch ist oft minderwertig und die Marinaden mit Konservierungs- und Farbstoffen versetzt. Wird die Marinade selbst gemacht, kann man nicht nur auf Inhaltsstoffe verzichten, sondern auch selbst kreativ werden. Ob gekauft oder selbst mariniert, es gilt zu beachten: Die Marinade sollte vor dem Garprozess abgetupft werden. Bei hoher Temperatur verbrennt diese lediglich und entwickelt dabei Bitterstoffe.

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Das perfekte Steak

Wer das perfekte Steak anstrebt, sollte natürlich beim Einkauf nicht sparen. Gute Qualität zeigt sich nun mal auch an der Kasse. Es empfiehlt sich der Gang zum Metzgerladen des Vertrauens. Ob das Steak dann vor dem garen oder erst hinterher mit Salz und Pfeffer gewürzt werden soll, ist schon fast eine religiöse Frage und soll hier nicht weiter debattiert werden. Wichtig ist aber, dass das Fleisch vor dem Auflegen auf den Grill (wie auch in die Pfanne) Raumtemperatur hat, in etwa 18-20 Grad. Das perfektioniert den Garprozess und das Fleisch gart gleichmäßiger. Ist der perfekte Garzeitpunkt erreicht, sollte das Fleisch noch eine kurze Weile ohne Hitzezufuhr ruhen. Dabei verteilt sich die Flüssigkeit im Stück wieder gleichmäßig und das Fleisch bleibt saftiger.

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Mehr zum Thema in unserem Kochkurs „American Beef Sensation“

Wer nun Lust bekommen hat, noch mehr zum Thema Fleisch zu lernen und die Fähigkeiten am Grill zu verfeinern, sollte sich zu unserem KochkursAmerican Beef Sensation“ anmelden. Unser Chefkoch Sandro Pietrobelli teilt hier sein gesammeltes Wissen und seine umfangreiche Erfahrung zum Thema. Beim Kochen des 3-Gang-Menus geht es um das Lernen und um den Genuss gleichermaßen. Wissen macht in der Kochfabrik nicht nur „Ah“ sondern auch „mmh“!

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