Lachs zu Weihnachten – drei Erfolg bringende Zubereitungsarten

Lachs zu Weihnachten – drei Erfolg bringende Zubereitungsarten

Für alle, die an Weihnachten mal ein wenig Abwechslung auf die Speisekarte bringen möchten, haben wir eine leichte und gesunde Alternative zu schwerem Festtagsbraten oder Kartoffelsalat mit Würstchen: Lachs!

Wer mehr über Fisch erfahren möchte, kann natürlich einfach einen Kochkurs bei uns buchen. Hier erfahren Sie mehr darüber, auf was Sie beim Kauf, bei der Lagerung und bei der Zubereitung achten müssen. Aber Weihnachten steht vor der Tür. Hilfe ist jetzt gefragt. Damit ihr Lachs zu Weihnachten also noch ein Erfolg wird, stellen wir Ihnen hier drei einfache, stressfreie und von uns erprobte Garmethoden vor. Als kleines Geschenk für Kurzentschlossene sozusagen.

 

 

Lachs zu Weihnachten – in Olivenöl pochiert

Diese Garmethode ist sicherlich nicht neu aber auch nicht ganz alltäglich. Sie sorgt daher für Gesprächsstoff an der weihnachtlichen Festtafel. Aber die Garmethode macht nicht nur was her, sie überzeugt auch mit einem herrlichen Ergebnis. Der Lachs wird überaus schonend gegart und bleibt wunderbar saftig. Zudem wird er durch das delikate Aroma des Olivenöls verfeinert. Für Ihren Lachs zu Weihnachten absolut zu empfehlen.

 

So wird’s gemacht

Den Ofen auf 60 Grad Heißluft vorheizen. Den Lachs in gleich große Stücke à ca. 180 g portionieren. Die Stücke in eine kleine Auflaufform geben und ganz mit dem Olivenöl bedecken. Im Ofen 25 Minuten garziehen lassen. Als Variation kann man z.B. ein wenig Zitrone oder Knoblauch mit ins Öl geben.

 

 

Lachs zu Weihnachten – im Backpapier

Den Lachs zu Weihnachten im Backpapier zu garen ist nicht nur äußerst schmackhaft, die Methode gibt Ihnen zusätzlich die Möglichkeit auch in der Küche etwas Besinnlichkeit einkehren zu lassen. Sind die Backpapier-Pakete aus Lachs und Gemüse einmal gepackt und verschnürt, gleicht der Rest der Zubereitung einer Entspannungsübung. Auch toll: Nach dem Garen kommen die kleinen „Geschenke“ einfach auf den Teller. Sieht schön weihnachtlich aus und Ihre Gäste dürfen schon am Tisch etwas auspacken.

 

So wird’s gemacht

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Pro Portion ein Backpapierzuschnitt bereitlegen und mittig mit etwas dünn geschnittenem, gewürztem Gemüse und Kräutern bestücken. Ein Lachsfilet (ca. 150-180 g) darauflegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Küchenpapier möglichst luftdicht einfalten und mit Küchengarn zu einem Bonbon verschnüren. Die Pakete auf einen Rost geben und ca. 15 Minuten garen. Stressfreier wird ihr Lachs zu Weihnachten nicht fertig!

 

 

Lachs zu Weihnachten – selbst gebeizt

Gebeizter Lachs eignet sich wunderbar für kalte Küche. Die Arbeit macht man sich in Ruhe zwei Tage vor dem Fest und kann dann einfach genießen. Der Lachs beizt sich über Nacht quasi selbst. Auf diese Weise gegart lässt sich Ihr Lachs zu Weihnachten übrigens auch prima mit einem Kartoffelsalat mit leichter Zitronen-Mayonnaise kombinieren. Damit Sie nicht ganz auf Ihre Tradition verzichten müssen.

 

So wird’s gemacht

Das Lachsfilet von Gräten befreien und wahlweise längs oder quer teilen. Beide Stücke mit Salz und Zucker (zu gleichen Teilen, je ca. 30-40 g) und Kräutern einreiben. Als Kräuter eignet sich zum Beispiel Dill. Zudem kann man Orangenabrieb oder Wacholderbeeren aus dem Mörser dazugeben. Die Filetstücke dann mit der Hautseite nach außen aufeinanderlegen und fest mit Klarsichtfolie einwickeln. In eine Auflaufform legen und die Filets mit Gewicht beschweren. Nach 24 Stunden einmal wenden. Nach 48 Stunden Ihren Lachs zu Weihnachten in feine Scheiben schneiden und genießen.

 

Danach Geschenke auspacken und entspannen!

Crème brûlée mit Tonkabohne – der Kochfabrik-Dessert-Tipp!

Crème brûlée mit Tonkabohne – der Kochfabrik-Dessert-Tipp!

Heute wird es mal wieder süß im Kochfabrik-Blog! Wir zeigen Ihnen, wie man eine einfache Crème brûlée mit Tonkabohne macht. Die Desserts (bisher: Grießflammeri, Schokoladen-Ravioli), die wir hier vorstellen sind uns eine Herzensangelegenheit. Wahrscheinlich, weil wir sie selbst so gerne essen. Bei den Rezepten ist uns wichtig, dass sie einfach umzusetzen sind und sicher gelingen. Für Varianten und Abwandlungen dürfen Sie selbst kreativ werden!

 

Crème brûlée mit Tonkabohne – Topfverbot für die Vanille

Für die Créme brûlée mit Tonkabohne schmeißen wir die Vanille aus dem Topf! Für alle die unter einer Vanille-Allergie leiden, Vanille einfach nicht mögen oder einfach mal was Neues ausprobieren wollen. Die Tonkabohne ist eine wunderbare Alternative für Vanille, weil sie ein ähnliches, aber viel breiteres Aroma hat. Außerdem ist sie einfach zu verarbeiten. Und mittlerweile bekommt man Tonkabohnen nicht mehr nur in der Apotheke. Ein Gang in den nächsten Supermarkt reicht meist aus.

 

Crème brûlée mit Tonkabohne – das Kochfabrik-Rezept

 (für 6 Portionen)

500 ml Sahne
2 Tonkabohnen
4 Eigelbe
1 Vollei
60 g Zucker
etwas brauner Zucker zum Karamellisieren
Den Ofen auf 120 Grad Umluft vorheizen.

Die Sahne und die Tonkabohnen in einem Topf langsam zum Kochen bringen. Von der Herdplatte nehmen und kurz ziehen lassen. Dann durch ein Sieb gießen und etwas abkühlen lassen.

Die Eigelbe, das Vollei und den Zucker zusammen leicht schaumig schlagen. Dann die Sahne in die schaumige Masse einrühren. Die Mischung in sechs flache, feuerfeste Schälchen füllen und im Ofen ca. 25 Minuten stocken lassen. Es sollte sich eine leichte Haut bilden, diese sollte jedoch nicht anbräunen. Die Crèmes abkühlen lassen und dann mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Crème brulée mit Tonkabohne

Nun werden die Crèmes karamellisiert: Dafür den braunen Zucker großzügig auf die erste Crème geben und durch Drehen gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Den überschüssigen Zucker einfach auf die nächste Crème geben und so weiter…

Die Zuckerschicht kann nun mit einem Gasbrenner karamellisiert werden. Alternativ stellt man die Schälchen möglichst dicht unter den Grill des Ofens, bis sich eine braune Karamellschicht gebildet hat.

Crème brulée mit Tonkabohne   Crème brulée mit Tonkabohne

Möglichst direkt servieren, jetzt schmeckt die Crème brûlée am besten!

Guten Appetit!

 

Das ist mein Gemüse – Unser liebstes saisonales Gemüse im November

Das ist mein Gemüse – Unser liebstes saisonales Gemüse im November

Esst mehr Gemüse! Dass man Gemüse mit ebenso viel Finesse und Zuwendung zubereiten kann, wie Steak und Co. ist hinlänglich ins gesellschaftliche Küchenbewusstsein gesickert. So zumindest unsere freudige Beobachtung. Der Aufforderung nach mehr Gemüseverzehr ist also leicht nachzukommen – zumindest im Sommer, wenn das saisonale Gemüse an Vielfalt nicht zu überbieten ist. Wie sieht es mit der Vielfalt aber jetzt im fortgeschrittenen Herbst aus? Zugegebenermaßen etwas schwieriger. Aber auch im November lässt sich wunderbar leckeres, saisonales Gemüse finden. Wir stellen Ihnen hier unsere Lieblingskandidaten vor:

 

Chinakohl

Chinakohl ist, wie der Name schon sagt, tatsächlich aus China. In unseren Breitengraden jedoch bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt. Ob er seitdem ein beliebtes saisonales Gemüse für den Herbst ist, können wir nicht sagen. Bei uns ist die kalorienarme und Vitamin B und C haltige Kohlart allerdings immer willkommen. In Butter gedünstet, mit Schmand-Dressing als Salat oder als Einlage in herbstlichen Suppen einfach gut!

 

Kürbis

Wer an saisonales Gemüse im Herbst denkt, der denkt – hoffentlich nicht nur wegen Halloween – meistens an den Kürbis. Zu Recht! Das vitamin-A- und nähstoffreiche Gemüse ist fast schon der Star unter dem saisonalen Gemüse im November. Vielseitig in der Zubereitung und nussig-süß im Geschmack zaubert der Kürbis auch dem schlimmsten Herbst-Muffel ein Lächeln ins Gesicht. Wunderbar als Auflauf, Blechgemüse, Suppe, Creme, Nudel, Eintopf und und und…

 

Maronen

Maronen oder auch Esskastanien eignen sich wunderbar, um die angenehmen Seiten des Herbstes zu zelebrieren. Nämlich die Gemütlichkeit! Im Ofen gebacken oder in der Pfanne geröstet, werden sie am besten. Dann kann man sich wunderbar mit Freunden oder Familie zusammensetzen und die an Vitamin B, Vitamin C, Kalium und Magnesium reichen Nussfrüchte knabbern. Erinnert immer ein wenig an Lagerfeuer oder Holzofen. Und schmeckt wunderbar süßlich nach Nüssen und Butter. Darüber hinaus gibt es kaum ein saisonales Gemüse im November, das sich nicht über Zusammenspiel mit Maronen freut!

 

Rosenkohl

Wir geben zu: An Rosenkohl scheiden sich die Geister. Wenn Sie ihn nicht mögen, überspringen Sie einfach diesen Teil. Wir allerdings können von diesen kleinen Miniaturkohlköpfen nicht genug bekommen. Besonders wenn er halbiert in Butter gebraten oder im Ofen gebacken wird, ergibt er ein herrliches Herbstgericht. Zusammen mit Nüssen oder Maronen (siehe oben) und einer leichten Béchamelsauce wird er unwiderstehlich. Überdies enthalten 100 Gramm dieses saisonalen Gemüses mehr als eine Tagesration an Vitamin C.

 

Steckrüben

Steckrüben? Steckrüben! Reich an Vitamin C, Beta Carotin und Calcium und arm an Kalorien bildet die gelbe Verwandte des Kohls eine hervorragende Alternative zu Kartoffeln. Zumindest wenn’s ums Püree geht. In Sahne gekocht und mit Butter püriert, passt die Knolle perfekt als Beilage zu herbstlichen Gerichten. So perfekt, dass die Steckrübe in unserer Liste der liebsten saisonalen Gemüse im November nicht fehlen durfte!

 

Pastinaken, Topinambur und Möhren

Die drei Freunde der herbstlichen Küche gehören wie die Steckrübe zum Wurzelgemüse. Während sich Topinambur ebenfalls wunderbar zu einem Püree verarbeiten lässt, eignen sich Möhren und Pastinaken als wahre Allrounder zu eigentlich allem: Suppen, Eintöpfe, Blechgemüse, in Butter gedünstet und als Basis für Brühen und Saucen. Dass sie zudem außerordentlich gesund sind und Ihren Vitamin-Haushalt im Herbst wieder in die Balance bringen, müssen wir wohl nicht extra erwähnen.

 

Fazit: Wie man sieht, auch im November kann saisonales Gemüse Abwechslung und Finesse in den Speiseplan bringen! Man braucht nur einen guten Gemüsehändler und ein wenig Experimentierfreude.

5 starke Gründe für eine Küchenparty in der Kochfabrik

5 starke Gründe für eine Küchenparty in der Kochfabrik

Die Kochfabrik bietet neben Kochevents, Dinnerevents und Kochkursen auch Küchenpartys in Köln an. Wir kochen live für Sie und Sie lehnen sich zurück und genießen! Fragen Sie jetzt an, um sich zu Ihrer persönlichen Küchenparty im besonderen Ambiente der Kochfabrik beraten zu lassen! Sollten Sie noch Überzeugungsbedarf haben, hier 5 starke Gründe für eine Küchenparty in der Kochfabrik.

 

Warum Sie Ihre Küchenparty in der Kochfabrik feiern sollten:

 

1. Die Kochfabrik ist die beste Location für Kochevents in Köln

Küchenparty Kochfabrik

Wir starten bescheiden. Aber wenn Sie uns fragen, würden wir uns weiterempfehlen. Nach unserem Küchenumbau ist die Kochfabrik noch moderner und stilvoller geworden, als sie ohnehin schon war. Wir haben Platz für bis zu 100 Personen. Aufgrund der gelungenen Architektur fühlen Sie sich jedoch auch mit einer kleineren Gruppe gut aufgehoben. Ihre Küchenparty ist bei uns in guten Händen – unser herzliches Team freut sich auf Sie.

 

2. Unsere Erfahrung macht Ihre Küchenparty zum Erfolg

Küchenparty Kochfabrik

Unser Küchenchef Sandro Pietrobelli hat seit 17 Jahren Spaß und Freude an Kochevents und Kochkursen. Seine Erfahrung und sein Charme und Witz bringt er gerne in Ihre Küchenparty ein. Wir versprechen Ihnen: Auf einer Küchenparty in der Kochfabrik fühlen Sie sich so entspannt wie zuhause und so gut umsorgt wie in einem guten Restaurant.

 

3. Wir kochen Live für Sie

Küchenparty Kochfabrik

Küchenparty in der Kochfabrik heißt auch: Live-Cooking. Wir kochen live vor Ihren Augen und Sie feiern und genießen den Augenblick. Während Sie die Stimmung und den Blick in unsere Küche genießen, serviert Ihnen unser Küchenteam immer neue kulinarische Leckerbissen.

 

4. Die Küche ist der perfekte Eventraum

Küchenparty Kochfabrik

Warum sich die Küche als Eventraum so gut eignet, haben wir bereits hier im Blog beschrieben. Geburtstage, Firmenevents, Weihnachtsfeiern werden durch den Kontext „Küche“ zu einem besonderes Erlebnis. Hier ist Leben und Sie sind mitten drin: Ein Glas Wein rechts in der Hand, ein Probierhäppchen links und die Unterhaltung direkt Ihren Augen. Natürlich dürfen Sie jederzeit die Seiten wechseln und Schulter an Schulter mit unserem Küchenchef mitkochen!

 

5. Wein und Brot in bester Qualität

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Naja, etwas mehr als Brot dürfen Sie schon erwarten bei uns. Besser gesagt: viel mehr! Neben den hervorragenden Weinen in unserem Angebot, bieten wir Ihnen auf Ihrer Küchenparty in der Kochfabrik eine außergewöhnliche Zusammenstellung von ausgezeichneten kulinarischen Kleinigkeiten, die wir über den Abend verteilt für Sie und Ihre Gäste zubereiten. Und vielleicht ist dann ja auch etwas dabei, das Sie selbst zubereitet haben…

Super-einfaches Grießflammeri Rezept aus der Kochfabrik

Super-einfaches Grießflammeri Rezept aus der Kochfabrik

Es ist diese Zeit. Die Tage werden kürzer, das Wetter ungemütlich und man kramt alle dicken Klamotten wieder hervor. Aber es ist auch die Zeit für deftiges Essen, für Festmahle, schweren Rotwein und kraftvolle Desserts. Eine sehr traditionelle und leicht nach zu kochende Variante davon ist der Grießflammeri. Deshalb heute für Sie: Unser Grießflammeri Rezept aus der Kochfabrik. Ein echter Klassiker!

Grießflammeri Rezept für 6 Portionen:

500 ml Milch
Schale einer unbehandelten Orange
1 Vanilleschote
80 g Grieß
100 g Zucker
500 ml Sahne (steif geschlagen)
4 Blatt Gelatine
1 Messerspitze Salz
Puderzucker und Obst zum Garnieren

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Milch in einen Topf gießen, die geriebene Orangenschale, die Vanillestange und den Zucker hinzugeben und das Ganze zum Kochen bringen. Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und unter ständigem Rühren den Grieß hinzugeben.

Den Topf wieder auf die Platte und den Milch-Grieß-Mix unter ständigem Rühren wieder zum Kochen bringen bis der Grieß angedickt ist. Achtung: Gut Rühren! Dann die eingeweichte Gelatine einrühren.

In einer entsprechend großen Schüssel sehr kaltes Wasser einfüllen und den Topf hineinstellen. Im kalten Wasserbad den Topf mit Inhalt kalt werden lassen und anschließend behutsam die Sahne unterheben.

Nun die Masse in die gewünschten Dessertschälchen füllen und einige Stunden kaltstellen. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Flammeris stürzen oder im Schälchen servieren. Die fertigen Flammeris mit dem Puderzucker bestreuen und mit dem Obst garnieren. Fertig!

Unser Grießflammeri Rezept: Schnell und einfach

Es gibt natürlich einige unterschiedliche Grießflammeri Rezepte. Einige verzichten auf einen Teil der Sahne und ersetzen diesen mit Eischnee. Wir teilen hier das Rezept, das uns in vielen unserer Kochkurse und Kochevents gute Dienste geleistet hat. Es ist schnell und einfach und trotzdem extrem lecker! Sie können dieses Grießflammeri Rezept natürlich nach Belieben variieren.

Übrigens: „Flammeri“ heißt nichts anderes als „Pudding“. Klingt aber so viel schöner…

Wein richtig trinken – Streichen Sie diese Weinirrtümer

Wein richtig trinken – Streichen Sie diese Weinirrtümer

Wein richtig trinken – für viele kein Rätsel mehr. Dennoch gibt es weiterhin einige Halbwahrheiten zu diesem Thema. Deshalb räumen wir für Sie mit Hilfe unseres Chefkochs und Weinfachmanns Sandro Pietrobelli mit 5 verbreiteten Wein-Irrtümern auf.

 

Wein richtig trinken – Diese Irrtümer stehen Ihnen im Weg

 

1. Rotwein bei Zimmertemperatur servieren

Fangen wir mit dem verbreitetsten Irrtum an. Lange Zeit wurde proklamiert, dass man Rotwein am besten bei Zimmertemperatur trinken soll. Diese Regel kommt noch aus einer Zeit, in der Wohnungen wenig komfortabel geheizt wurden. Die heutzutage als angenehm empfundene Zimmertemperatur von 21-22 Grad ist als Trinktemperatur für Rotwein ungeeignet. Um den Wein richtig zu trinken gilt: Lagern Sie den Rotwein an einem etwas kühleren Ort oder kühlen Sie diesen zur Not kurz im Kühlschrank auf 16-18 Grad runter. Dabei gilt die Faustregel: Je leichter der Rotwein, desto kühler kann man ihn trinken. Einen sehr guten und vollen Rotwein trinken Sie am besten bei 18 Grad, einen sehr jungen und leichten sogar bei 12-13 Grad (mehr dazu z.B. hier).

Sollten Sie an diesem Irrtum also festhalten wollen, drehen Sie einfach die Heizung runter und ziehen Sie sich warm an!

Wein richtig trinken

 

2. Weißwein zu Fisch und Rotwein zu dunklem Fleisch

Das stimmt nicht mehr. Die Welt der Weine besticht mittlerweile durch eine breite Vielfalt und großen Variantenreichtum. Dadurch ist diese vereinfachende Trennung nicht mehr sinnvoll und dient nur noch einer sehr groben Orientierung. Es gibt zum Beispiel schwere und ölige Weißweine, die hervorragend zu dunklem Fleisch passen und umgekehrt sehr feine, leichte Rotwein, die Fischgerichte wunderbar komplettieren. Wein richtig trinken heißt demnach auch: seine Weine richtig kennen. So können Sie den passenden Wein zum entsprechenden Essen auswählen.

 

3. Zu einem guten Essen gehört ein guter Wein

Natürlich darf man dieser Meinung sein und wir würden nur auf speziellen Wunsch unsere Menus ohne Weinbegleitung anbieten. Aber: Wein richtig trinken, heißt auch verantwortungsvoll trinken. Und tatsächlich gibt es seit einiger Zeit einen kleinen Trend zu hochwertigen alkoholfreien Alternativen zu Rot- und Weißweinen. Diese können zum Beispiel aus Obstsäften oder sogar Essig bestehen (mehr dazu z.B. hier). Wir finden dieses Thema übrigens sehr interessant und Sie dürften bald in unseren Kochkursen und Kochevents darauf stoßen.

Wein richtig trinken

 

4. Käse und Wein – ein unzertrennliches Paar

Dieses Paar ist weit weniger unzertrennlich als Sie wahrscheinlich dachten. Wer Käse unmittelbar zusammen mit Wein zu sich nimmt, bringt sich um den Genuss des Weins. Das Fett aus dem Käse verschließt die Geschmacksknospen, die wichtig sind, um einen Wein in vollem Umfang geschmacklich zu erfassen. Wein richtig trinken, daher eher ohne Käse. Wenn Sie dennoch einen passenden Wein zum Käse suchen sollten, halten Sie Ausschau nach Weinen mit hohem Säuregehalt. Diese können am ehesten gegen den Fettgehalt des Käses ankommen.

 

5. Wein muss dekantiert werden

Wer Wein richtig trinken möchte, muss ihn vorher in einen Dekanter umfüllen. So lautet ein weit verbreiteter Wein-Irrtum. Ein Umfüllen des Weines in einen Dekanter ist aber eigentlich nur bei älteren Weinen nötig, die viel atmen müssen. Vor allem jedoch um Weinstein oder Korkreste aus den Weingläsern fernzuhalten. Durch die spezielle Form des Dekanters bleiben diese während des Einschenkens im Bauch des Dekanters zurück. Bei jungen oder mittelalten Weinen reicht es meist aus, diese wenige Minuten im Glas oder sogar in der offenen Flasche atmen zu lassen.

 

Unser Tipp: Es gibt so viele Weinirrtümer, wie es Weinregeln gibt. Denken Sie jedoch immer daran, Wein richtig trinken, heißt vor allem, Spaß zu haben und die Leichtigkeit eines gelungenen Abends zu genießen! Zum Wohl!